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Im Einssein leben

von Medium Tachina

Es liegt an uns, immer gleich vollkommene Begeisterung über uns selbst zu fühlen, wenn wir eine gute Idee haben, einen tollen Gedanken oder wenn wir ein schönes Werk schaffen. Doch Tatsache ist  , daß wir nichts, aber auch garnichts wären, ohne den Geist Gottes, der uns geschaffen hat, uns das Leben gegeben und uns seinen Odem eingehaucht hat. Es liegt nun abermals an uns, zu begreifen und dankbar zu sein unserem Vater, der seinen Geist beständig über dem unseren hält. Alles was wir zu tun brauchen ist, unseren Geist und unser Herz für ihn zu öffnen.

Genaugenommen muß es heißen: Unseren Geist und unser Herz für ihn offen zu halten. Denn von Anbeginn unserer irdischen Geburt sind wir vollkommen offen für Gott und die Seinen. Für Gott und seinen Hl. Geist. Es ist in unserer Welt aber besonders schwer, uns offen zu halten, bei allem was geschieht. Nehmen wir uns einmal einen ganz normalen Tagesablauf als Beispiel:

Der Tagesbeginn sollte bei Gott liegen. D.h. wir öffnen die Augen und danken Gott und bitten ihn um Hilfe und Führung für den Tag. Doch kaum sind wir am Frühstückstisch, werden wir von  vielen Stimmen, Terminabsprachen und Plänen anderer überrumpelt. Es liegt nun an uns selbst, wie wir damit umgehen. Ich habe heute z.B. einen Katalog in die Ecke geworfen, mit hl. Zorn. Mann und Tochter hatten geplant und es sah kurzfristig so aus, als lies man mir keine Möglichkeit, meine eigenen Planungen mit den ihren unter einen Hut zu bekommen. Es sollte mal wieder schnell gehen. Und genau hier liegt schon der Teufel auf der Lauer. Und das hat mich wütend gemacht. Nun, Mann und Tochter kennen mich und wissen……Als der Katalog flog, wussten sie, daß ich überfordert war. In Wahrheit aber, war ich nicht überfordert, sondern man hatte mich aus dem Einssein gerissen. Nur im Einssein sollen wir entscheiden und planen. Und zwar weise und gerecht für alle! Dazu braucht es Zeit und Liebe, man muß die Möglichkeit haben nach innen zu gehen und zu lauschen, was Gott denn für uns geplant hat.

Wir sollten daher allen Menschen Zeit geben, sich zu entscheiden, mitzureden oder ihre Wünsche oder Pläne zu artikulieren. Wir dürfen niemand überrumpeln, genauso wie wir uns nicht von anderen überrumpeln lassen dürfen. Denn der Mensch muß tun was Gott ihm sagt und nicht das, was Menschen sagen oder verlangen. Nur so können Frieden und Harmonie gewahrt bleiben, in einer kleinen, wie in der großen Gemeinschaft.

Am wichtigsten aber ist die Gemeinschaft mit Gott. Und diese können wir nur in uns selbst bewahren und aufrecht erhalten. Von Stunde zu Stunde aufs Neue. Und nur so können wir leben von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Denn jede Stunde hat ihre eigene von Gott gegebene Herrlichkeit, wenn wir seinem Geist für unser eigenes Leben folgen.

Die Liebe bewahrt uns davor, unseren Willen anderen aufzuzwingen. Wir müssen immer wieder kompromissbereit sein, so daß jeder das leben kann, was Gott von ihm verlangt.

Wir sind bereit, dank Jesus und seiner großen, alles umfassenden Lehre, für ein Leben im Einssein. Doch noch nicht alle sind bereit, dafür auch zu kämpfen. Kämpfen im Sinne von beibehalten, weiterreichen, lehren und vorleben. Dabei wäre nichts so wichtig wie das Vorbild! Menschen brauchen Vorbilder. Darum nur wurden uns zu allen Zeiten immer wieder Propheten, Heilige und Erleuchtete gesandt. Die Menschen haben sogar verlernt, konsequent einer Lehre zu folgen. Sie nehmen sich von allen Lehren nur das heraus, was ihnen passt. So können Sie aber niemals ihre eigene Wahrheit finden. Die Wahrheit unseres Seins liegt in unserer Liebesfähigkeit. Diese wiederum untersteht einer besonderen Reifestufe. Gem. dieser Reifestufen sammeln sich nun die Menschen um gemeinsam ihre Wahrheit (die Wahrheit eben dieser Reifestufe und Liebesfähigkeit) leben zu können. Ein Mensch, der sich zu keiner Stufe bekennt und immer nur von allem etwas heraus pickt, wird am Ende zu niemandem gehören. Die Gruppenschwingungen sind Schwingungen der Liebe, Schwingungen unserer Geistigen Heimat. Doch jene, die keine Entscheidungen treffen, weil ihnen der Mut und das Verständnis fehlt, werden heimatlos sein und bleiben. Wir sollen begreifen, daß wir alle nur gemeinsam stark sind, daß wir nur gemeinsam eine Geistige Einheit bilden können, die unsere Heimat im Feinstofflichen darstellt.

Es ist also an der Zeit, daß wir erkennen und bekennen. Darum gibt es auch ein Glaubensbekenntnis. Wie lautet das Ihre? Mein Glaubensbekenntnis ist das der Katholiken mit nur einem Unterschied. Ich lasse die Stelle weg wo es heißt: „Ich glaube an die Hl.Kath. Kirche…….“

Und hier können Sie es lesen und einmal bewusst nachfühlen, ob Sie mit mir gleichschwingen. Nur dann schwingen wir im Gleichklang einer Einheit, die  unsere gemeinsame Geistige Heimat darstellt. Und genau dort werden wir uns wieder finden und auf ewig zusammen sein, im Geiste des Einen. Im Geiste Gottes und den Seinen.

Ihre Tachina

 

Mein Glaubensbekenntnis

 

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen.

 

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